Alufenster sind langlebig und wartungsarm

Querschnitt durch ein Alufenster

Stilisierter Fensterprofilquerschnitt der Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER, Quelle: © www.alufenster.at

Das Aluminiumfenster, kurz Alufenster, ist das dritte Material in unserer Übersicht von Materialien für Fensterrahmen. Auf Alufenster trifft man im Gegensatz zum Kunststoff- und vor allem zum Holzfenster eher im gewerblichen Bereich, weniger im Wohnbereich. Generell ist ein Alufenster sehr stabil und langlebig, dabei aber vergleichsweise leicht mit guten statischen Eigenschaften. Abgesehen vom modern anmutenden Äußeren ist der größte Vorteil vom Alufenster die hohe Widerstandsfähigkeit. Einem Aluminiumfenster können Korrosion oder die Witterung nur wenig anhaben und auch die Pflege gestaltet sich sehr einfach. Sauberes und nur wenig warmes Wasser und ein leichtes Putzmittel reichen vollkommen aus.

Ganz ohne Nachteile ist ein Alufenster natürlich nicht. Der offensichtlichste Punkt ist der Preis. Ein Aluminiumfenster mit Dreifachverglasung in der Größe 1,3*1,3m kostet laut Verband Fenster + Fassade laut dieser Studie 2014 im Durchschnitt inklusive (!) Montage und Mehrwertsteuer schon einmal 926 Euro. Das ist deutlich mehr als ein Holzfenster oder ein noch preiswerteres Kunststofffenster. Dafür ist ein Alufenster aber sehr lange voll funktionsfähig.

Aluminium leitet Wärme sehr gut. Das ist in anderen Anwendungsbereichen gerne gesehen, aber ein Hausbesitzer freut sich generell eher wenig darüber, wenn die Heizenergie sehr gut aus dem Haus verschwindet. Deshalb hatte das Alufenster lange Zeit keinen besonders guten Ruf unter den Freunden der Energieeffizienz. In der Zwischenzeit haben die Hersteller jedoch gegengesteuert. So gibt es innerhalb der Aluminiumrahmen beispielsweise Abstandhalter aus Kunststoff, welche für eine thermische Trennung sorgen und so die Wärmeleitung reduzieren. Alufenster erfüllen so die Vorgaben der Energieeinsparverordnung EnEV, wenngleich die U-Werte immer noch nicht so gut ausfallen wie bei einem Holz- oder PVC-Fenster.

Die Ökobilanz fällt nicht ganz so gut aus wie bei einem Holzfenster. Die Herstellung verläuft recht energieaufwändig. Die hohe Lebensdauer und gute Recyclebarkeit von Alufenstern machen das allerdings teilweise wieder wett. Zunehmend erhält man auch Fenster mit einem Verbund aus einem oder mehreren Materialien wie beispielsweise das Holz-Alufenster. Dort verwendet man einen Holzrahmen und versieht diesen mit einer witterungsbeständigen Aluminiumblende, um die Vorteile beider Stoffe miteinander zu verbinden.

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