Wie und wo Sie Fenster Förderung erhalten

Fenster Förderung leicht gemacht

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Neue Fenster sparen Energie und senken Heizkosten. Doch die Fenster wollen bezahlt werden und hochwertige Fenster haben ihren Preis. Glücklicherweise kann man mit einer Fenster Förderung die Preise für Fenster deutlich drücken. Auf bundesweiter Ebene ist vor allem die KfW Bank von Bedeutung. Sie vergibt über verschiedene Programme Fördermittel zur energetischen Sanierung, die auch beim Fenstertausch greifen.

Im Bestandsbau erhalten Sie Fenster Förderung über die Programmnummern 151, 152 und 430, die wir Ihnen hier kurz vorstellen möchten. Programm 430 "Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss" arbeitet über Zuschüsse, während Programm 151 "Energieeffizient Sanieren - Kredit" die Fenster Förderung als Darlehen zu niedrigen Zinsen und bei Vorliegen bestimmter Bedingungen Tilgungszuschüsse vergibt.

Programm 430: Zuschuss für neue Fenster

Das Programm 430 vergibt Zuschüsse für die Verbesserung der Energieeffizient einer Immobilie, wenn der Bauantrag oder die Bauanzeige vor dem ersten Januar 1995 gestellt worden ist. Der Umfang der Fördergelder ist abhängig davon, ob mit den Sanierungsmaßnahmen das Niveau eines "Effizienzhauses" (mehr dazu hier auf den Seiten der KfW) erreicht wird oder nicht. Je höher das erreichte energetische Niveau (ausgedrückt durch eine kleiner werdende Zahl), desto besser sind die Konditionen. Wird kein Energieffizienzhausniveau erreicht, wird Ihre Maßnahme zu den Konditionen der "Einzelmaßnahme" gefördert:

KfW EffizienzhausFenster Förderung
Einzelmaßnahme10 % der Kosten, max. 5.000 € pro Wohneinheit
Denkmal10 % der Kosten, max. 7.500 pro Wohneinheit
Effizienzhaus 11510 % der Kosten, max. 7.500 € pro Wohneinheit
Effizienzhaus 10012,5 % der Kosten, max. 9.375 € pro Wohneinheit
Effizienzhaus 8515 % der Kosten, max. 11.250 € pro Wohneinheit
Effizienzhaus 7020 % der Kosten, max. 15.000 € pro Wohneinheit
Effizienzhaus 5525 % der Kosten, max. 18.750 Euro pro Wohneinheit

"Energieeffizient Sanieren" vergibt 50.000 bis 75.000 Euro

Programm 151 ist eine interessante Alternative zum obigen Zuschussprogramm. In diesem Fall handelt es sich zwar um einen Kredit, allerdings sind die Beträge höher als die Zuschüsse aus dem Programm 430. Während sich letztere in einem Rahmen von 5.000 bis 18.375 Euro bewegten, sind die Gelder aus dem Programm "Energieeffizient Sanieren" deutlich höher: 50.000 bis 75.000 Euro pro Wohneinheit sind erhältlich. Bis zu 75.000 Euro gibt es, wenn KfW Effizienzhausstandard erreicht wird. Dann ist zusätzlich ein Tilgungszuschuss von 2,5 bis 17,5 % möglich, abhängig vom erreichten energetischen Standard. Bei einer Einzelmaßnahme, die diesen Standard nicht erreicht, erhält der Bauherr bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Bei allen Varianten beträgt der Zinssatz 1%.

Wie Sie die Fenster Förderung der KfW erhalten, erfahren Sie hier bei der KfW. Achtung: Sie brauchen die Zusage vor Beginn der Bauarbeiten! Der Förderantrag muss übrigens von einem KfW-zertifizierten Energieberater geprüft und unterschrieben werden. Er wird prüfen ob die Maßnahme energetisch und / oder finanziell sinnvoll ist (Stimmt der U-Wert? Wie ist es mit dem Rest der Immobilie bestellt?  Falls Sie zu dieser Gelegenheit eine volle Energieberatung durchführen lassen möchten, gibt es die Möglichkeit, diese Beratung zusätzlich durch das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördern zu lassen. Dort gibt es 400 bis 500 Euro als Zuschuss, je nach Größe der Immobilie. Alle Details zu diesem Förderprogramm finden Sie auf der Präsenz des BAFA.

Achten Sie auch auf regionale Fenster Förderung: so bietet beispielsweise die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) in ihrem Programm "Wärmeschutz im Gebäudebestand" unter anderem Fördermittel für Fenster in Höhe von 50,00 € pro Quadratmeter Fensterfläche an. Wenn Sie selbst einmal die Wirtschaftlichkeit einer Fenstersanierung überschlägig ermitteln möchten, werfen Sie doch einmal einen Blick in unseren Fensterrechner. Dort erhalten Sie auf Wunsch auch Kontakt mit regionalen Fachbetrieben.